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Die Geschichte der Thaimassage

geschichte-1Es ist nicht genau bekannt, wie lange es die Thaimassage schon gibt, aber sie hat eine sehr lange Tradition. Ihr Ursprung liegt in Indien und geht auf Jivaka Kumar Bhacca zurück. Jivaka Kumar Bhacca war Leibarzt des Magadha-Königs Bimbisara und lebte vor ca. 2500 Jahren, zu Zeiten Buddhas.

Allen Legenden nach wurde der schon zu Lebzeiten außergewöhnliche Arzt und Mediziner von Prinz Abhaya Kumara, Sohn von König Bimbisara, adoptiert und großgezogen. Einigen Überlieferungen zufolge soll Jivaka sogar auch Buddhas Leibarzt gewesen sein. Aber auch Mönche sowie Menschen aus dem Volk hat er mit seinem immensen Wissen und Können geheilt.

Bis ins 18. Jahrhundert hinein wurden die genauen Techniken der Thaimassage und alle dazugehörigen Kenntnisse meist nur mündlich weitergegeben, von Lehrer zu Schüler. Die in Teilen bis heute erhaltenen, ältesten Aufzeichnungen über Thaimassage verdanken wir König Rama III. Er ordnete während seiner Herrschaft von 1824 – 1851 an, alles vorhandene Wissen über diese Massage, ihre Techniken, Besonderheiten und Wirkung in Stein zu meißeln. Fragmente dieser steinernen Inschriften befinden sich heute im Tempel Wat Pho in Bangkok, einem der ältesten buddhistischen Tempel der Welt.

geschichte-2Das Wichtigste für die Thaimassage sind die auf bestimmten Bahnen verlaufenden Energielinien des Körpers und intensive Kenntnisse über diese.

Ziel der Massagen ist es, den Körper und Geist in Einklang zu bringen.

Die positive Wirkung der Thaimassage ist vielfältig: sie löst sowohl geistige als auch körperliche Blockaden. Wirkt – unter anderem – vorbeugend gegen und lindernd bei Verspannungen, Rückenbeschwerden, Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Abwehrschwäche, Migräne, Nervosität und Stress-Symptomen aller Art.

Der meditative Aspekt der Thaimassage, der in der fernöstlichen Philosophie selbstverständlich ist, ist in Europa oft verloren gegangen. Sehen Sie die Massage deshalb auch als meditative Übung, um Körper und Geist zu entspannen.